Tipps zur Verlängerung der Lebensdauer Ihres Linearantriebs

So maximieren Sie die Lebensdauer Ihrer Mikrolinearaktuatoren

Die Langlebigkeit Ihrer Mikrolinearantriebe lässt sich ganz einfach steigern. Actuonix-Geräte sind auf Langlebigkeit ausgelegt und jedes Gerät wird vor Verlassen unseres Werks geprüft. Dennoch gibt es einige Dinge zu beachten, um die Lebensdauer Ihrer Linearantriebe zu maximieren.

Wie alle anderen elektronischen Geräte sind auch sie für eine bestimmte Verwendung konzipiert. Werden sie anders als vom Hersteller vorgesehen installiert oder betrieben, kann es zu einem vorzeitigen Ausfall Ihres Aktuators kommen. Befolgen Sie die folgenden Hinweise, um Ihre Investition zu maximieren und den größtmöglichen Nutzen aus Ihrem Aktuatorkauf zu ziehen.

1. Halten Sie den Nennarbeitszyklus ein

Der Tastgrad gibt an, wie viel Prozent der Zeit ein Aktor in Betrieb ist. Ein Tastgrad von 20 % bedeutet, dass der Aktor für einen Betrieb von 20 % der Zeit ausgelegt ist. Weitere Informationen zum Tastgrad finden Sie hier: Sie in diesem ArtikelDer im Datenblatt angegebene Betriebszyklus eines Aktuators ist so ausgelegt, dass er ein optimales Verhältnis zwischen Benutzerfreundlichkeit und Lebensdauer bietet. Wenn Ihr Aktuator beispielsweise einen Betriebszyklus von 20 % hat und Sie ihn mit 30 % betreiben, funktioniert er wahrscheinlich eine Zeit lang problemlos, aber auf Dauer verkürzt dies seine Lebensdauer.

2. Minimieren Sie die Seitenbelastung

Standard-Linearantriebe sind zum Schieben und Ziehen einer Last ausgelegt. Sie sind nicht für seitliche Belastungen ausgelegt. Eine seitliche Belastung kann die Lebensdauer eines Antriebs erheblich verkürzen, da die innere Reibung zunimmt und die Komponenten dadurch schneller verschleißen. Wenn der Antrieb in Ihrer Anwendung seitliche Belastungen aushält, sollten Sie eine Linearführung in Kombination mit Ihrem Antrieb verwenden. Eine andere Lösung wäre die Verwendung eines Schienenantriebs. Schienenantriebe sind für eine gewisse seitliche Belastung ausgelegt und eignen sich ideal für solche Situationen.

3. Bleiben Sie innerhalb der empfohlenen Spannung

Aktuatoren haben nicht ohne Grund eine Nennspannung. Wenn Sie eine höhere Spannung als empfohlen anlegen, kann es sein, dass ein Gerät eine Zeit lang schneller läuft. Dies verkürzt jedoch letztendlich die Lebensdauer des Motors und führt zu einem vorzeitigen Ausfall des Geräts. Es ist besser, einen Aktuator zu kaufen, der für die von Ihnen verwendete Spannung ausgelegt ist, oder alternativ eine Möglichkeit zu finden, die Spannung in Ihrer Anwendung zu reduzieren.

4. Achte auf deine Kraft

Unter sonst gleichen Bedingungen gilt: Je geringer die Kraft, die Ihre Anwendung erfordert, desto länger hält Ihr Aktuator. Ein Aktuator mit einer maximalen Nennkraft von 20 Pfund kann eine Druck-/Zugkraft von 20 Pfund übertragen. Für eine maximale Lebensdauer wird empfohlen, den Aktuator möglichst weit unter der maximalen Nennkraft zu betreiben. Wenn Sie eine hohe Kraft benötigen, sollten Sie eine höhere Übersetzung in Betracht ziehen. Dies reduziert zwar die Geschwindigkeit des Geräts, erhöht aber seine Lebensdauer.

5. Vermeiden Sie extreme Betriebsbedingungen

Vermeiden Sie den Einsatz von Linearantrieben in Umgebungen mit extremer Hitze, Kälte, Schmutz, Staub und Feuchtigkeit möglichst. Es gibt Situationen, in denen Kundenwünsche berücksichtigt werden können. So haben wir beispielsweise in der Vergangenheit Linearantriebe mit kundenspezifischem Getriebeöl für niedrige Temperaturen entwickelt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zu kundenspezifischen Linearantrieben.


Für einige Anwendungen kann ein Aktuator so modifiziert werden, dass er unter extremen Bedingungen funktioniert, oder zum Schutz in ein Gehäuse eingebaut werden. Bevor Sie einen Aktuator in einer extremen Umgebung einsetzen, erkundigen Sie sich beim Hersteller, ob er Ihren Anforderungen gerecht wird.

Wenn Sie die oben genannten Empfehlungen befolgen und Ihre Mikrolinearaktuatoren sorgfältig behandeln, sollten Sie eine lange Lebensdauer erreichen.

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